Berufswahlorientierung an der Hildegardis-Schule

 

Mittelpunkt des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Schule ist die Vermittlung grundlegender Befähigungen, die zu einer selbstbestimmten und verantwortungsvollen Planung und Gestaltung des Lebens notwendig sind. Wenn sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Vorstellungen, Wünschen und Perspektiven für ihr Leben auseinandersetzen, werden sie notwendigerweise den Bereich der beruflichen Ziele und Möglichkeiten mit einbeziehen. Sie werden abschätzen müssen, wie ihre Berufswahl den jeweiligen Lebensentwurf mitbestimmt. Die schulische Berufswahlorientierung wird in diesem Zusammenhang zu einem wesentlichen Baustein der Lebensorientierung.

 

Ausgehend von der Frage "Was sollen unsere Schülerinnen und Schüler heute lernen, um in der Welt von morgen erfolgreich bestehen zu können?" geht es zentral um Qualifikationen, die für die Persönlichkeitsbildung entscheidend sind. Neben fachlicher Grundbildung, Wissensvermittlung und Handlungskompetenz sind dies die Entwicklung und Förderung personaler Fähigkeiten wie Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Fähigkeit zur Teamarbeit und eigenständigem Lernen.

 

Berufswahlorientierung ist damit ein langfristiger und begleitender Prozess – beginnend in der Sekundarstufe I und fortgeführt in der gymnasialen Oberstufe -, der – ausgehend von individuellen Faktoren der Schülerinnen und Schüler – abzielt auf ein begründetes Entscheidungsverhalten in Bezug auf Studium und Beruf. Hierzu leisten alle Fächer ihren Beitrag. Im Mittelpunkt stehen dabei Hilfen zur realistischen Einschätzung von Stärken und Schwächen, von Interessen und Neigungen, Diskussion von Wertvorstellungen bei Jugendlichen und in der Gesellschaft sowie von Veränderungen in der Arbeitswelt in historisch-politischer, sozialer, ethischer und technisch-instrumentaler Hinsicht. *

 

Berufswahlorientierung als unterrichtsbegleitender Prozess an der Hildegardis-Schule bezieht dabei wesentlich mit ein:

 

Schwerpunkt der unterrichtsbegleitenden Berufswahlorientierung bilden die beiden Praktika in den Jahrgangsstufen 10 und 12 (G9).

 

 

Betriebspraktikum (Sekundarstufe I)

 

Das 14tägige Betriebspraktikum dient der Erkundung der Arbeitswelt und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die unmittelbare Begegnung mit der außerschulischen Betriebswirklichkeit. Das Praktikum wird in der Zeit vor den Oktoberferien durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler benennen einen Praktikumsbetrieb innerhalb Bochums; hierzu gibt die Schule ggf. Hilfestellung. Praktikumsorte außerhalb Bochums bedürfen der Genehmigung durch die Schulleitung. Ein Auslandspraktikum ist möglich, soweit die Partnerschulen in Châlons-en-Champagne, Wolverhampton und Lyon Praktikumsplätze vermitteln und eine Betreuung gewährleisten können. Außerdem muss die Unterbringung der jeweiligen Praktikanten/innen gesichert sein.

 

Das Praktikum wird im Unterricht des Faches Politik vor- und nachbereitet sowie durch einen von den Schüler/innen zu erstellenden schriftlichen Praktikumsbericht dokumentiert. Während des Praktikums werden die Schülerinnen und Schüler mindestens einmal durch eine von der Schule benannte Lehrkraft besucht. Für Auslandspraktika wird eine entsprechende Regelung durch die jeweilige Partnerschule angestrebt.

 

 

Berufswahlvorbereitungsmaßnahmen (Sekundarstufe II)

(Jgst. 10 - 12 (G8) bzw. 13 (G9) gemeinsamer Informationsnachmittag: Zweisprachige Studiengänge)

Jahrgangsstufe 10 (G8) bzw. 11 (G9)

 

BIZ - Besuch

mit themenspezifischen Angeboten

  • Abiturà betriebl. Ausbildung
  • Abiturà Studium
  • Einzelberatungen

Studientag zum Berufspraktikum

  • Termine, Verfahren
  • Anschreiben an die Eltern
  • Anschreiben an die Betriebe

Info.-Nachmittag:

Zweisprachige Studiengänge

 

 

Jahrgangsstufe 12 (G9)

 

Info.- Nachmittag:

"Berufsfelder im Überblick"

  • Naturwissenschaft u. Technik
  • gewerblich-technische Berufe in Handwerk und Industrie
  • Handel und Wirtschaft

Informationsmaterial

  • "abi"- Hefte
  • Studien- und Berufswahl

Wirtschaftswoche

studienkundliche Nachmittage der Bochumer Hochschulen

 

Info.-Nachmittag:

"Das Hochschulwesen in NRW"

Info.-Nachmittag:

Zweisprachige Studiengänge

Studienberatung

(ggf. im LK/GK)

 

Tag an der RUB

u.a. Teilnahme an Vorlesungen

Eltern stellen Berufsfelder vor

 

 

Info-Nachmittag:

"Bewerbung um Ausbildungsstellen"

Erarbeitung von Kriterien zur Dokumentation

des Betriebspraktikums im Unterricht

 

 

Teilnahme an Bewerbungsseminaren

im BIZ ( in den Sommerferien)

Unterstützung beim Finden eines Praktikumsplatzes

 

Einzelgespräche in der Schule (immer nach den Info-Nachmittagen)

Jahrgangsstufenversammlung

u.a. Informationen zum Berufspraktikum

  • Sicherheitsbestimmungen
  • Amtsarzt
  • Krankmeldung
 
 

 

 

Betriebspraktikum als Berufsfindungspraktikum Ende Januar/Anfang Februar

 
 

Abgabe der Dokumentationen und Austausch über Praktikumserfahrungen ( u.a. Sammlung

der Berichte in der Schülerbücherei)

 

 

Jahrgangsstufe 13 (G9)

 

Info.-Nachmittage:

"Bewerbung um einen Studienplatz"

"Studium im Ausland"

 

Info.-Nachmittag:

Zweisprachige Studiengänge

 

Uni Besuch

"Tag der offenen Tür"